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3. Jahresversammlung der Erlenackerschützen Kradolf-Schönenberg

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Schönenberg. Die Erlenackerschützen trafen sich kürzlich in Schönenberg zur 3. Jahresversammlung. Präsident Hansruedi Müller kündigte für 2013 seinen Rücktritt an.

Walter Gerber. Kalt ist es draussen, doch bei einem warmen Essen stimmten sich die Mitglieder der Erlenackerschützen im Rest. Mühle, Schönenberg auf die 3. Jahresversammlung ein. Eine reich befrachtete Traktandenliste liess vermuten, dass die Versammlung nicht ruck zuck über die Bühne gehen würde. Doch der Präsident Hanruedi Müller gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich die Versammelten um 22.00 Uhr dem wohlverdienten Dessert widmen können.

Rücktritt angekündigt

Die Höhepunkte der Versammlung waren: der Jahresbericht, die Informationen aus den Ressorts sowie das bevorstehende Jahresprogramm. In seinem Jahresbericht streifte der Präsident das vergangene Vereinsjahr, welches mit dem Fusionsschiessen, nebst dem Frühlingsschiessen -- auch was die Arbeitsbelastung anbelangte -- zu den Highlights zählte. Auch der Besuch des Kantonalschützenfestes in Solothurn bleibt den meisten Schützen in guter Erinnerung. Der Präsident dankte allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrer wertvollen Arbeit dazu beigetragen haben, das reich befrachtete Jahr zu bewältigen. Dann wagte er einen kurzen Ausblick auf die bevorstehende Schiesssaison. Weniger erfreulich als das Programm war dann die Mitteilung des Präsidenten, dass er an der nächsten Jahresversammlung sein Amt niederlegen möchte. Seit 30 Jahren ist er im Vorstand, lange amtete er als Präsident, zuerst bei der SG Schönenberg-Kradolf und seit der Fusion auch bei den Erlenackerschützen.

Aus den Ressorts hatte Nachwuchschef Martin Schär Neues zu berichten. Da die etwas verstaubten Jungschützenkurse nicht mehr so beliebt sind, beschreitet der Verein neue Wege und will bei den Jungen das sportliche Schiessen vermehrt fördern. Ob mit dem Sturmgewehr, oder dem Standardgewehr, entscheidet sich je nach Teilnehmer. Mit der Gönnervereinigung, die gewillt ist die Jugendförderung regional zu unterstützen, kann auch der Nachwuchs vom Erlenacker auf einen verlässlichen Partner zählen.

Hohe Anforderungen

Roland Schenk, Webmaster und Anlagewart, wird 2013 nicht mehr für dieses Amt kandidieren, Er habe den Aufwand unterschätzt, sagte er. Roland Schenk wird aber weiterhin die Webseite der Erlenackerschützen betreuen.

Der Schiessbetrieb werde für die Schützenmeister, deren Aufgabe es ist, für einen unfallfreien und reibungslosen Schiessbetrieb zu sorgen, nicht einfacher, erläuterte Walter Gerber kurz in seinen Ausführungen. Auf Details ging er aber nicht ein, diese werden an einer separaten Sitzung mit den Betroffenen erörtert.

Beim Jahresprogramm diskutierten die Mitglieder darüber, ob nebst einer grossen Anzahl Schiessen in der Region entweder eines der vier kantonalen Feste oder das Emmentalische Landesschiessen besucht werden soll. Die Versammelten einigten sich auf das Emmentalische, welches im Raum Biglen Ende September, Anfangs Oktober stattfindet. Zu dem wiederkehrenden Frühlingsschiessen wird 2012 das Cup-Schiessen neu wieder eingeführt. Das Reglement ist noch in Bearbeitung und wird den Schützen rechzeitig bekannt gegeben.

Mit einer rund halbstündigen Verspätung schloss Präsident Hansruedi Müller die Versammlung. Er entliess die Mitglieder mit den besten Wünschen für die bevorstehende Schiesssaison.

 


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